Billable vs. fakturiert: der entscheidende Unterschied
Billable, Billed, Invoiced und Paid als unterschiedliche Datenzustände verstehen und fehlende Werte konsequent als unknown behandeln.
Dieser Guide behandelt ausschließlich den Weg von Toggl Track zu einer belastbaren ScopeLedger-Eingabedatei. Toggl empfiehlt für einzelne Zeiteinträge den Detailed Report; für den Audit ist besonders wichtig, welche Spalten tatsächlich im exportierten CSV vorhanden sind. Die allgemeine Bedeutung von Billable und Invoiced wird im separaten Grundlagen-Guide behandelt.
Öffne Reports → Detailed, wähle den passenden Zeitraum und exportiere CSV. CSV- und Excel-Exporte sind laut aktueller Toggl-Dokumentation eine Paid-Plan-Funktion. Exportiert werden nur Einträge, auf die dein Nutzer Zugriff hat.
Verwende möglichst einen vollständigen Zeitraum und entferne Filter, die benötigte Projekte ungewollt ausschließen.
Typisch sind Client, Project, Duration, Billable, User, Start date und – je nach Plan und Ansicht – Billable Rate beziehungsweise Amount. ScopeLedger erkennt gängige englische und deutsche Bezeichnungen und lässt jede Zuordnung korrigieren.
Mit Project und Duration lassen sich Iststunden gruppieren. Mit Budgetdatei kommen Auslastung und Festpreis-Marge hinzu. Billable erlaubt die Trennung explizit abrechenbarer und nicht abrechenbarer Zeit. Sätze ermöglichen eine stundenbasierte Umsatzmodellierung.
Toggls Billable-Flag ist kein verlässlicher Nachweis, dass ein Eintrag noch nicht fakturiert wurde. Ohne separates Billed-/Invoiced-Feld zeigt ScopeLedger keinen offenen Abrechnungswert.
Exportiere den letzten vollständigen Projektmonat, ergänze eine CSV mit Projekt, Honorar und Budgetstunden und kontrolliere das Mapping. Prüfe zuerst Budgetüberschreitungen und modellierte Marge. Offene Fakturierung bleibt nicht verfügbar, solange kein eindeutiger Rechnungsstatus vorliegt.
Billable-Status und Raten sind plan- und berechtigungsabhängig. Historische Raten können sich je nach Toggl-Plan bei späteren Änderungen unterscheiden. Prüfe daher die tatsächlich exportierten Spalten und den Zeitraum.
Dateien bleiben im Browser. ScopeLedger zeigt Datenlücken ausdrücklich an.