Nicht abgerechnete Stunden korrekt finden
Tatsächlich offene abrechenbare Stunden systematisch prüfen: Billable-Status, Rechnungsstatus, Rate, Zeitraum und Abrechnungsmodell zusammenführen.
Dieser Guide ist die begriffliche Grundlage für die Abrechnungsanalyse. Er erklärt, was Billable, Billed beziehungsweise Invoiced, Paid und unknown bedeuten. Einen konkreten offenen Stunden- oder Eurobetrag berechnet dieser Grundlagen-Workflow bewusst noch nicht.
Billable bedeutet: Die Zeit darf nach der im System gepflegten Klassifikation grundsätzlich gegenüber einem Kunden berechnet werden. Das Flag kann an Zeit, Aufgabe oder Projekt hängen.
Es beweist weder, dass eine Rechnung erstellt wurde, noch dass sie bezahlt wurde.
Billed/Invoiced bedeutet: Der Eintrag wurde einem Rechnungsprozess oder einer Rechnung zugeordnet. Auch dieser Status ist nicht zwingend gleichbedeutend mit bezahlt.
Für potenziell offene Fakturierung braucht ScopeLedger deshalb explizit billable und explizit nicht fakturiert.
Jedes relevante Feld hat true, false oder unknown. Fehlende Spalten, leere Zellen und nicht interpretierbare Werte bleiben unknown. Unknown wird weder den Billable- noch den Non-Billable-Stunden zugeschlagen.
Coverage zeigt, wie viel der Zeit wirklich klassifiziert ist.
Quellsysteme stellen unterschiedliche Statusinformationen bereit. Toggl dokumentiert Billable-Daten im Detailed Report. Harvest besitzt zusätzlich einen Uninvoiced-Workflow. Clockifys dokumentierter Standardexport führt Billable-Status und Beträge, während ein Invoiced-Status nicht als garantierte Standard-Exportspalte beschrieben wird.
Für die Auswertung zählt deshalb die konkrete Datei und nicht nur der Name des Quellsystems. Die jeweiligen Exportwege werden in den separaten Toggl-, Harvest- und Clockify-Guides beschrieben.
Billable heißt darf berechnet werden. Invoiced heißt wurde fakturiert. Paid heißt wurde bezahlt. Für jede Aussage braucht es das passende Feld.
Dateien bleiben im Browser. ScopeLedger zeigt Datenlücken ausdrücklich an.