Die Methodik hinter dem Projekt-Audit.
ScopeLedger liefert operative Hinweise. Die Ergebnisse hängen von Spaltenzuordnung, Datenvollständigkeit und den hinterlegten Sätzen ab.
Budgetauslastung
Erfasste Projektstunden geteilt durch das hinterlegte Stundenbudget. Über 100 % wird ein Projekt als überzogen markiert. Ohne Stundenbudget bleibt die Kennzahl leer.
Modellierter Umsatz
Bei einem hinterlegten Projekthonorar wird dieses als Umsatzbasis verwendet. Fehlt das Honorar, verwendet ScopeLedger abrechenbare Stunden × Abrechnungssatz. Das ist eine Modellrechnung, kein verbuchter Umsatz.
Delivery-Kosten und Deckungsbeitrag
Jede Zeitzeile wird mit ihrem Kostensatz bewertet. Fehlt dieser, gilt zunächst der Projektsatz und danach der gewählte Standardsatz. Der modellierte Deckungsbeitrag ist Umsatzbasis minus Delivery-Kosten.
Potenziell offener Abrechnungswert
Abrechenbare, aber nicht als fakturiert markierte Stunden × Abrechnungssatz. Der Wert ist ein Prüfhinweis: Vertragsumfang, Pauschalen und bereits außerhalb der Datei erstellte Rechnungen können ihn verändern.
Risikoregeln
| Regel | Auslöser |
|---|---|
| Budget überschritten | Auslastung über 100 % |
| Niedrige Marge | Unter dem frei wählbaren Zielwert, standardmäßig 30 % |
| Offene Zeit | Abrechenbar = ja und fakturiert = nein |
| Hoher nicht abrechenbarer Anteil | Mehr als 20 % der Projektzeit |
| Unvollständige Daten | Budget oder Sätze fehlen |