Projektbudget überschritten: Was Agenturen jetzt prüfen sollten
Budgetüberschreitung strukturiert diagnostizieren: Iststunden, Scope, Änderungswünsche, interne Arbeit, Pricing und Marge.
Die Budgetauslastung ist eine einfache Verhältniszahl: Iststunden geteilt durch Budgetstunden. Wertvoll wird sie erst im Kontext des Projektfortschritts.
80 % Auslastung kann früh oder spät im Projekt völlig Unterschiedliches bedeuten. Wenn fast alle Leistungen abgenommen sind, besteht möglicherweise kein Problem. Wenn noch ein Drittel der Arbeit aussteht, ist es ein klares Prüfsignal.
Bei 100 % ist das Stundenbudget vollständig verbraucht. Über 100 % ist die Überschreitung mathematisch belegt; die Ursache bleibt zu prüfen.
40,6 Iststunden bei 32 Budgetstunden entsprechen rund 127 % Auslastung. Die belastbare Aussage lautet: Das hinterlegte Stundenbudget wurde um 8,6 Stunden überschritten. Nicht automatisch belegt sind Scope Creep, Fehlplanung oder ein Kundenverschulden.
Lege interne Review-Punkte fest, die zu deinen Projekttypen passen. ScopeLedger stellt Ist und Budget gegenüber, behandelt einen Schwellenwert aber nicht als allgemeines Gesetz.
Kombiniere Auslastung mit Projektphase, verbleibenden Deliverables und modellierter Marge. So wird aus einer Zahl eine sinnvolle Prüfung.
Zeitexport und eine Projektdatei mit eindeutigem Projektnamen und Budgetstunden reichen für die Auslastung. Kosten- und Honorardaten sind dafür nicht notwendig, verbessern aber die wirtschaftliche Einordnung.
Dateien bleiben im Browser. ScopeLedger zeigt Datenlücken ausdrücklich an.