Abrechnung

Nicht abgerechnete Stunden korrekt finden

Aktualisiert am 10. August 2026 · Ziel: tatsächlich nicht fakturierte Stunden erkennen, ohne Billable-Zeit fälschlich als offen zu behandeln

Nicht abgerechnete Stunden lassen sich nur erkennen, wenn zwei Aussagen pro Zeiteintrag belastbar sind: Die Zeit ist abrechenbar und sie wurde noch nicht fakturiert.

Die notwendige Logik

Nur Billable = true und Billed/Invoiced = false ergeben einen offenen Eintrag. Billable = true bei unbekanntem Rechnungsstatus reicht nicht. Ein fehlendes Feld ist unknown – nicht false.

Damit verhindert die Analyse, dass aus einem normalen Zeitexport ein scheinbar verlorener Eurobetrag entsteht.

Warum 0 € ebenfalls falsch sein kann

Wenn kein Invoiced-Status vorhanden ist, bedeutet 0 € nicht, dass alles fakturiert wurde. Es bedeutet, dass die Prüfung nicht möglich war. Die korrekte Anzeige lautet deshalb nicht verfügbar.

Bei teilweise gepflegten Daten zeigt ScopeLedger den bekannten Teilbetrag zusammen mit der Coverage.

Sätze und Betrag

Für den offenen Abrechnungswert braucht jede explizit offene Stunde außerdem einen Abrechnungssatz. Fehlt er, kann ein bestätigter Fallback modellieren – aber der Befund muss diese Annahme nennen.

Der Betrag ist eine operative Prüfhilfe, keine Forderung und kein Rechnungsbeleg.

Praktische Kontrolle

Gleiche offene Einträge mit Rechnungslauf, Leistungszeitraum und Projektvertrag ab. Bei Festpreisprojekten können als uninvoiced markierte Stunden anders zu interpretieren sein als bei Time & Materials.

Direkt anwenden

Prüfe deinen letzten vollständigen Projektzeitraum.

Dateien bleiben im Browser. ScopeLedger zeigt Datenlücken ausdrücklich an.

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